Sven Teuber, MdL: Grenzkontrollen zu Luxemburg endlich beenden – Europa stärken statt blockieren
- spd-trier
- 19. Feb.
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Trier. Der Landtagsabgeordnete Sven Teuber kritisiert die erneute Verlängerung der Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Luxemburg scharf. Die Entscheidung des Bundesinnenministeriums belaste täglich Zehntausende Pendlerinnen und Pendler aus Trier und der gesamten Region und schade zugleich der Wirtschaft sowie dem europäischen Zusammenhalt.
„Die Grenzkontrollen treffen vor allem die Menschen in unserer Region – Berufspendler, Unternehmen, Familien. Sie stehen im Widerspruch zu dem, wofür Europa steht: Freizügigkeit, wirtschaftliche Zusammenarbeit und gelebte Freundschaft über Grenzen hinweg“, so Teuber.
Allein aus Trier und der Grenzregion pendeln täglich tausende Menschen nach Luxemburg. Verzögerungen und Unsicherheiten im Berufsverkehr führten nicht nur zu erheblichem Zeitverlust, sondern auch zu wirtschaftlichen Einbußen. Gleichzeitig stehe der hohe personelle Einsatz der Bundespolizei in keinem angemessenen Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen dieser Maßnahme.
„Die behauptete Wirkung der Kontrollen gegenüber Luxemburg ist längst widerlegt. Statt Sicherheit zu erhöhen, erzeugen sie Frust, Bürokratie und wirtschaftliche Schäden. Das ist weder effizient noch europapolitisch verantwortungsvoll“, betont Teuber.
Mit Blick auf den gestrigen Besuch von CDU-Parteichef Friedrich Merz in Trier erklärt Teuber: „Herr Merz hätte hier vor Ort ein klares Signal setzen können – für Wirtschaftsstärkung und europäischen Zusammenhalt. Stattdessen hat er dazu geschwiegen, die Verlängerung durch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sogar verteidigt.“
Sven Teuber fordert daher ein sofortiges Umdenken auf Bundesebene:
„Wir brauchen keine Symbolpolitik auf dem Rücken unserer Region. Wir brauchen Vertrauen in Europa, offene Grenzen zu Luxemburg und eine Politik, die Wirtschaft und Zusammenhalt stärkt. Die Grenzkontrollen gehören beendet.“
Pressemitteilung, 19.2.2026



